NIS-2 · Art. 21 §2f
NIS2-021f-MONITORING
Zentrales Security-Monitoring mit Alerting aufbauen
Anforderung
Konzepte und Verfahren zur Bewertung der Wirksamkeit von Risikomanagementmaßnahmen – Monitoring und Erkennung.
Fundstelle
NIS-2 Art. 21 §2f
Gap-Check
Sind zentrale Logsammlung und Security-Monitoring für alle kritischen Systeme implementiert mit definierten Alerting-Schwellenwerten?
Wenn ja
Alerting-Qualität und False-Positive-Rate regelmäßig prüfen.
Teilweise
Logging vorhanden aber kein zentrales SIEM oder keine Alerts definiert.
Wenn nein
Kein Monitoring – Angriffe werden nicht erkannt. Sofort SIEM/Logging aufbauen.
Maßnahme
- Zentrale Logsammlung für alle kritischen Systeme einrichten
- Mindestlog-Anforderungen definieren: Auth, Admin-Aktionen, Netzwerk-Anomalien
- Alert-Regeln für kritische Ereignisse konfigurieren
- Log-Aufbewahrung mind. 12 Monate sicherstellen
Aufwand
hoch
Schätzung
10 bis 20 Personentage (SIEM-Aufbau + Alert-Konfiguration)
Zeithorizont
mittelfristig
Hilfsmittel
SIEM (Wazuh, Splunk, ELK), Log-Aggregator, Alert-Playbooks
Vertiefung
NIS-2 Survival Kit, Kap. 9 – Monitoring und Angriffserkennung
Risiko
Ohne Monitoring keine Angriffserkennung – mittlere Verweildauer von Angreifern: 200+ Tage.
Eintritt
3 von 5
Auswirkung
4 von 5
Bußgeldrahmen
10.000.000 EUR oder 2% Jahresumsatz
NIS-2 Art. 34 – je nachdem was höher ist
Control und Nachweis
Control
SIEM mit zentralem Logging, definierten Alerting-Regeln und 12-Monats-Retention
Art
technisch
Dringlichkeit
hoch
Nachweis
SIEM-Konfiguration + Alerting-Nachweis
Vorlage
Security-Monitoring-Policy
Verknüpfungen
Querverweise
DORA Art. 10, EU AI Act Art. 12, ISO 27001 A.12.4
ISO 27001:2022
A.12.4.1, A.12.4.2, A.12.4.3 (vollständig)
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Stabilitätszusage
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